Eine Puppe auf Weltreise

In den 1920er trifft Franz Kafka in einem Park irgendwo in Berlin auf ein kleines trauriges Mädchen namens Irma. Irma ist verzweifelt, sie hat ihre geliebte Puppe Supsi verloren. Von der Traurigkeit des kleinen Mädchens berührt versucht Kafka das kleine Mädchen zu trösten. Er erzählt Irma, dass Supsi nicht verloren gegangen ist, sondern eine Weltreise macht und sie ihr bestimmt Briefe schreiben wird. So kommt es, dass Irma und Herr Kafka sich fast täglich im Park treffen und Herr Kafka ihr Briefe von Supsi übermittelt. Supsi berichtet von ihren Abenteuern, die sie auf der ganzen Welt erlebt.
Irma ist glücklich und fühlt sich getröstet, bis Herr Kafka eines Tages keine Briefe mehr bringt…

Zu dieser einfühlsamen Geschichte gibt es auf den letzten Seiten noch eine interessante Nachbemerkung der Autorin Larissa Theule und Informationen zu Franz Kafka (übersetzt wurde das Buch aus dem Englischen von Mathias Jeschke).

Die Illustrationen von Rebecca Green sind in zarten Farbtönen gehalten und doch sehr ausdrucksstark und passend zu den einzelnen Szenen. Die Bilder zeigen uns Irma und Herrn Kafka im Park und Supsi auf ihrer aufregenden Reise um die Welt.